Themen & Positionen

Dafür setze ich mich ein!

Ich trage seit 2020 die Verantwortung als erster Bürgermeister. Ich entscheide. Ich setze Projekte um. Ich stehe für Ergebnisse, die im Alltag spürbar sind.

Der direkte Kontakt zu den Menschen ist die Grundlage meiner Arbeit. Ich spreche mit Bürgerinnen und Bürgern in allen Ortsteilen. Ich höre zu. Ich greife Anliegen auf und führe sie zu Lösungen.

Der Austausch zwischen den Generationen ist mir wichtig. Kinder, Familien, Berufstätige und Senioren haben unterschiedliche Bedürfnisse. Ich bringe sie zusammen und gleiche Interessen aus.

Aus diesen Gesprächen leite ich klare Schwerpunkte für die kommenden Jahre ab. Hier zeige ich, wofür ich mich konkret einsetze.

 
 
Foto Erich Spahn
Mensa unserer sanierten Grundschlue. Foto: Erich Spahn

Bildung und Kinderbetreuung

Die Kinder sind unsere Zukunft. Deshalb ist es mir ein besonderes Anliegen, unser Angebot im Bereich der Kinderbetreuung und Schulwesen stetig zu verbessern. Die Generalsanierung der Grundschule ist dabei ein wichtiger Schritt. Die Generalsanierung, unsere größte Einzelbaumaßnahme befindet sich derzeit im Abschluss. Ebenso die in meiner aktuellen Amtszeit durchgeführte  Erweiterung der Kindertagesstätte Rasselbande in Seligenporten. Und der Bau eines Waldkindergartens als zusätzliches Betreuungsangebot waren wichtige Schritte. 

Hier wurde in den letzten Jahren viel erreicht aber auch hier gibt es immer Verbesserungsmöglichkeiten. 

Ein wichtiges Thema für unsere Zukunft.

Gesundheitsversorgung

Seit einigen Jahren gibt es im Ortsteil Seligenporten keine Allgemeinarztpraxis mehr. Mein Ziel ist deshalb die Ansiedelung eines Allgemeinarztes in Seligenporten oder die Schaffung einer Filialarztpraxis.

Doch der Bau „von Ärztehäusern“, wie von anderen Fraktionen gefordert, löst das Problem aus meiner Sicht nicht. Der Engpass ist das Fehlen ansiedelungswilliger Ärzte. Es ist deshalb wichtig, entsprechende Kontakte aufzubauen bzw. bestehende Kontakte bereits zu haben. Gerne setze ich mich für eine entsprechende Niederlassung sowie einen weiteren Ausbau des vorhandenen Angebotes ein.

von rechts:
Dr. Thomas Regnet (Zahnarzt), Martin Langner (Allgemeinarzt), Melanie Huml (Gesundheitsministerin), Albert Füracker (Finanzminister), Gerd Kärgelein (Marktrat), Markus Regnet (Physiotherap
eut), Dr. Stephan Schürger (Apotheker)

Nahversorgung

Die Versorgung mit den Gütern des täglichen Lebens ist wichtig zum Erhalt der Attraktivität als Wohnstandort. In den letzten Jahren haben verschiedene Geschäfte  wie Metzger, Bäcker, Lebensmittelhändler nach eigener Auskunft zunehmend Probleme oder mussten sogar ihre Geschäfte schließen.

Dieser Zustand ist aus meiner Sicht alarmierend. Unsere bestehenden Geschäfte müssen mehr unterstützt werden. Daneben ist durch neue Angebote unsere Attraktivität als Einkaufsstandort insgesamt zu steigern.

Dies kann nur als Gemeinschaftsaufgabe in Zusammenarbeit mit den örtlichen Händlern, unseren Bürgern als Konsumenten aber auch der Gemeinde gelingen.

Senioren

Jeder von uns will einen schönen Lebensabend genießen können. Die Gesellschaft wird durchschnittlich immer älter und das bestehende Angebot an Seniorenangeboten ist ein wichtiger Standortfaktor. In der Vergangenheit wurden in unserer Gemeinde durch den Bau des Seniorenzentrums, der Nachbarschaftshilfe, unserer Tagespflege und der bereits beschlossenen Seniorenwohnanlage wichtige Weichen gestellt. Derzeit ist der Bau einer seniorengerechten Wohnanlage bereits geplant. Wichtig ist neben dem Bau entsprechender Anlagen auch den Verbleib in den eigenen vier Wänden so lange es geht zu ermöglichen. Hierzu sind intelligente Quartierskonzepte und der weitere Ausbau von Unterstützungsangeboten dringend notwendig.

Auch hier gilt es weitere Schwerpunkte zu setzen.

Laufender Unterhalt der gemeindlichen Infrastruktur

Eine funktionierende Infrastruktur ist die Basis unseres Zusammenlebens. Seit 2020 trage ich dafür die Verantwortung als erster Bürgermeister. Ich sorge dafür, dass wir erhalten, was unsere Gemeinde täglich braucht.

Wasser- und Abwasserversorgung müssen zuverlässig laufen. Unsere Bürger erwarten sauberes Trinkwasser und eine sichere Entsorgung. Dafür investieren wir regelmäßig in Leitungen, Brunnen, Pumpwerke und Kläranlagen. Wir warten. Wir erneuern. Wir handeln, bevor Schäden entstehen.

Straßen verbinden unsere Ortsteile. Sie müssen sicher sein. Ich setze auf laufende Instandhaltung statt teurer Notmaßnahmen. Wir sanieren schrittweise, priorisieren nach Bedarf und halten Belastungen für Anwohner gering.

 

Gute Infrastruktur entsteht nicht zufällig. Sie braucht Planung, Kontrolle und klare Entscheidungen.

Ehrenamt und Vereine

Das Ehrenamt ist die unverzichtbare Stütze unseres örtlichen Sozialsystems und wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Die Gemeinde muss deshalb ein verlässlicher Partner unserer ehrenamtlichen Vereine und Organisationen sein. Die Unterstützung durch die Gemeinde kann dabei in Form von Sach- aber auch Geldleistungen erfolgen.

Bezüglich der finanziellen Förderung hat der Marktgemeinderat einen Katalog mit Kriterien zur Vereinsförderung bei Investitionsmaßnahmen aufgestellt. Die gemeindliche Förderung ist derzeit auf Sport- und Schützenvereine beschränkt. Diese erbringen wichtige Vereinsarbeit besonders im Bereich der Jugendarbeit. Ihre Förderung steht weiterhin außer Frage.

Doch auch andere Vereine leisten hier einen wichtigen Beitrag. Mein Ziel ist deshalb die Kriterien zur Vereinsförderung auf alle örtlichen gemeinnützigen Vereine auszuweiten.

Umweltschutz

Das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit ist eines der „politischen Trendthemen“, doch ich bin seit vielen Jahren in diesem Bereich handfest aktiv. Führen von Jugendgruppen in der Umwelterziehung, Bau von Biotopen, Biotoppflege, Rama Dama, Waldbewirtschaftung und Waldumbau nur um ein paar Beispiele zu nennen. Auch der Markt Pyrbaum war hier nicht untätig. Es wurden verschiedene Konzepte zur Ressourceneinsparung in den gemeindlichen Liegenschaften erstellt. Zahlreiche Dächer mit Photovoltaik ausgestattet oder zur Nutzung vermietet oder auch die Straßenbeleuchtung auf energiesparende Leuchtmittel umgestellt. Doch bei alledem handelt es sich, wie bereits beschrieben, lediglich um Beispiele und es müssen auch in Zukunft noch mehr Anstrengungen besonders im Umwelt- und Klimaschutz unternommen werden. Hierzu gehört ein weiter steigender Anteil der genutzten erneuerbaren Energien sowie die Reduzierung des Energieverbrauchs. Auch bei den anstehenden Gebäudesanierungen wie Schule und Rathaus muss verstärkt auf den Klimaschutz geachtet werden.

Digitalisierung, Mobilfunk und Bürgerservice

Die Digitalisierung und Breitbandversorgung ist ein wichtiger Standort- und Wettbewerbsfaktor bei der Wahl des Wohnortes und bei der Standortwahl von Gewerbebetrieben. Daneben steigt die Zahl der von Zuhause beruflich tätigen Mitbürger ständig. Die flächendeckende Versorgung mit einer schnellen Internetverbindung ist für uns deshalb ein wichtiges Ziel.

In den laufenden Amtszeit wurden große Summen in die Verbesserung der Breitbanderschließung in unserer Gemeinde getätigt. Diese werden uns auch in den nächsten Jahren noch fordern

Die digitale Abwicklung des Geschäftsverkehrs ist heute längst Standard. Auf der Homepage des Marktes Pyrbaum lässt sich inzwischen so mancher Gang ins Rathaus digital erledigen. In vielen Bereichen ist aber immer noch der analoge Weg notwendig. Bei der Schaffung von weiteren Online-Angeboten sollte der Markt Pyrbaum als Vorreiter vorangehen. Wichtige Schritte des letzten Jahre war der getätigte Ausbau unseres Onlineangebotes, die Einführung unserer Bürger-App sowie unserer digitalen Informationstafeln. Hier entstehen im Moment besonders durch den Einsatz der KI neue Möglichkeiten. 

Mein Ziel ist deshalb, soweit gesetzlich zulässig, das gesamte Leistungsspektrum unserer Gemeindeverwaltung auch online zugänglich zu machen.

Das Bild wurde mit KI erstellt.

Verkehr und ÖPNV

Die Gefährdung unserer Bevölkerung durch Geschwindigkeitsüberschreitungen ist ein Dauerthema. Deshalb ist der Markt Pyrbaum vor einigen Jahren dem Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz zur Überwachung des fahrenden und ruhenden Verkehrs beigetreten. Leider beschränken sich die durchgeführten Kontrollen auf die immer gleichen Bereiche. Ihr Effekt auf die Gesamtgemeinde ist deshalb „überschaubar“. Hier muss aus meiner Sicht nachjustiert oder die Sinnhaftigkeit insgesamt in Frage gestellt werden.

In Zeiten von Car-Sharing, autonomen Fahrens und einem sinkenden Stellenwert des eigenen Autos steigt die Nachfrage nach Angeboten des öffentlichen Personennahverkehrs. Daneben sind besonders ältere Mitbewohner und Bewohner der Ortsteilen auf eine gute ÖPNV-Anbindung angewiesen.  Ein wichtiger Baustein ist die derzeitige Einführung unseres Pyrbaumer Bürgerbusses als Ergänzung der bestehenden Angebote des ÖPNV, des Rufbusses, und Anrufsammeltaxis. 

Gewerbe und Wirtschaft

Die Gewerbesteuer stellt neben dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer die beiden größten Posten und damit die wichtigsten Einnahmequellen unserer Gemeinde dar. Deshalb ist es wichtig starke Unternehmen am Ort zu haben. Dies ist jedoch nicht nur aus finanziellen Erwägungen wichtig, sie erfüllen daneben eine wichtige soziale Funktion und sind Arbeitgeber für unsere Einwohner. Derzeit hat der Markt Pyrbaum eine deutlich negative Pendlerstatistik. Was bedeutet, dass die Zahl der Auspendler aus unserer Gemeinde die Zahl der Einpendler deutlich übersteigt. Das hat direkten Einfluss auf das Einkaufsverhalten unserer Bürger und führt zu Einkommensabflüssen aus der Gemeinde. Deshalb ist es wichtig, unsere ortsansässigen Betriebe zu stärken und durch eine moderate Ausweisung an Wohnbau- und Gewerbeflächen mit wichtigen Betriebsressourcen zu versorgen. Im Marktgemeinderat wurde von uns der Vorschlag zur Erweiterung des Pyrbaumer Gewerbegebietes um 5ha eingebracht. Der Vorschlag fand im Gemeinderat leider keine Mehrheit. Ich bleibe jedoch weiterhin dran und wir suchen nach anderen Wegen.

Haushalt & Finanzen

In den letzten Jahren wurden in der Gemeinde große Summen investiert. Die Sanierung unserer Grundschule mit Kosten von ca. 27 Mio€ sowie weitere wichtige Investitionen in die Kinderbetreuung, den Denkmalschutz und unsere gemeindliche Infrastruktur haben als logische Konsequenz unsere Rücklagen abschmelzen lassen und der Schuldenstand steigt. Der Gemeinderat hat sich mehrheitlich dazu entschieden selbst unsere Errichtung des Betreuten Wohnens durchzuführen. Die Kostenschätzungen gehen von rund 12 Mio€ aus.

Dadurch ist unser vorhandener finanzieller Spielraum stark begrenzt. In der Zukunft wird eine besonders verantwortungsvolle nachhaltige Haushaltspolitik mit strenger Ausgabedisziplin benötigt. Hierzu bedarf es aus meiner Sicht neben Herzblut und Engagement besonders Fachexpertise und Erfahrung in der Führung & Steuerung von Kommunen, welche sich stark von privatrechtlichen Unternehmen unterscheidet.

Diese Erfahrung bringe ich als Bürgermeister mit!